Krankheiten vorbeugen: Diese Tipps helfen tatsächlich

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Um im Alltag gesund und fit zu bleiben, ist es wichtig, sich mit der Prävention von Krankheiten auseinanderzusetzen. Die Maßnahmen können vielfältig sein und von gesunder Ernährung bis zu Vorsorgeuntersuchungen und einer besseren Schlafqualität reichen.

Individuell angepasste Vorsorge ist wichtig

Die Vorsorgemaßnahmen für ein gesundes Leben können je nach Alter und Lebenssituation unterschiedlich aussehen. Senioren benötigen zum Teil eine andere Vorsorge als 30-jährige und bei Männern kann der Vorsorgeplan anders aussehen als bei Frauen. Generell ist es so, dass mit fortschreitender Lebensdauer die Steigerung der Anzahl der Vorsorgemaßnahmen ratsam ist. Gesundheitschecks, zahn- und augenärztliche Untersuchungen sowie die Krebsvorsorge sollten ab dem 30. Lebensjahr schrittweise erhöht werden. Senioren sollten sich zusätzlich in mehrjährigen Abständen einer Darmspiegelung unterziehen und jährlich eine immunologische Stuhlprobe abgeben.

Doch auch im Kindes- und Jugendalter ist es wichtig, Vorsorgeuntersuchungen nicht zu unterschätzen. Diese werden als U- und J-Untersuchungen bezeichnet und decken neben medizinischen Themen auch andere wichtige Aspekte wie Eltern- oder Suchtberatung ab. Viele Krankenkassen bieten medizinische Vorsorgeuntersuchungen als Inklusivleistung an. Ein gesunder Versicherungsnehmer ist schließlich in der Regel auch ein günstiger Versicherungsnehmer.

Prävention im Alltag

Zur Vorbeugung von Krankheiten kann jeder Mensch selbst aktiv werden. Dabei lassen sich viele proaktive Maßnahmen einfach in den Alltag integrieren. Es muss auch nicht intensiv nach Vorgaben oder Plänen gelebt werden. Mit einem einfachen Bewusstsein fällt die Prävention im Alltag fast gar nicht auf:

Eine gesunde Ernährung als Grundlage

Eine einseitige oder schlechte Ernährung kann als Nährboden für Krankheiten dienen. Vor allem in der westlichen Welt ernähren sich Menschen nicht immer so, wie sie es ihrer Gesundheit zuliebe tun sollten. Zu viel Fett, Zucker und Fleisch in Kombination mit zu wenig Obst und Gemüse steigert das Risiko für Übergewicht und andere Erkrankungen.

Für eine gesunde Ernährung ist es wichtig, auf eine Mischkost zu achten, die hauptsächlich pflanzenbasiert ist. Wahre Nährstoffbomben sind beispielsweise Chinakohl, der für seinen hohen Gehalt an Vitamin B und C, Folsäure, Kalium und Calcium bekannt ist und Brombeeren, die Vitamin A, B, C und E enthalten und darüber hinaus reich an Magnesium sind. Fertigprodukte sollten hingegen weitestgehend aus dem Speiseplan verschwinden. Außerdem ist es sinnvoll, den Alkohol- oder Tabakkonsum einzuschränken und im besten Fall ganz darauf zu verzichten.

Das eigene Immunsystem stärken

Vor allem in den kalten Jahreszeiten ist es essentiell, dass das körpereigene Immunsystem unterstützt wird. Denn in der trockenen und kalten Luft fühlen sich Viren besonders wohl. Auch die Schleimhäute sind im Winter häufiger ausgetrocknet und verlieren einen Teil ihrer schützenden Schicht. Mit einer ausreichenden Zufuhr von Vitaminen und Nährstoffen können sich Krankheitserreger nicht so leicht im Körper ausbreiten. Gerade im Winter ist es in diesem Zusammenhang von Bedeutung, dass der Vitamin-D-Spiegel mit ca. 20 µg Vitamin D pro Tag gedeckt ist. Durch das verringerte Sonnenlicht kann diesbezüglich schnell ein Vitaminmangel entstehen.

Ausreichend Schlaf und Bewegung

Mangelnde Bewegung und kein ausreichender Schlaf können Erkrankungen fördern. In einem stressigen Alltag ist es allerdings nicht immer einfach, eine gesunde Sport- und Schlafroutine zu entwickeln. Wer abends dann noch den Haushalt schmeißt, hat sich in der Regel nicht ausreichend bewegt. Es ist wichtig, aktiv Sport zu treiben. Dabei muss es nicht gleich ein Marathon sein. Ein Spaziergang mit mindestens 5.000 Schritten pro Tag oder der Besuch im Fitnessstudio sind nicht nur äußerst gesund, sondern dienen auch als entspannter Ausgleich zum Alltag. Und wer einmal ein passendes sportliches Hobby gefunden hat, wird bald freiwillig nicht mehr auf die Bewegung verzichten.

Um die Schlafqualität zu fördern, sollte ebenfalls eine entsprechende Routine Einzug halten. Wer das Bett nur zum Schlafen nutzt, schläft schneller ein. Auch der Verzicht auf Fernseher und Smartphone vor dem Zubettgehen fördert die Schlafqualität. Denn das Blaulicht der Bildschirme hemmt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Sieben bis acht Stunden Schlaf sind empfehlenswert, um dem Körper wirklich ausreichend Zeit zur Erholung und Regeneration zu geben.

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